Financial Consolidation 2026: Warum Integration, Auswahlqualität und weniger Excel über Erfolg entscheiden

Financial Consolidation 2026:

Warum Integration, Auswahlqualität und weniger Excel über Erfolg entscheiden

Konsolidierung 2026: Die wichtigsten Erkenntnisse

Die aktuelle BARC Financial Consolidation & Group Accounting Survey 26 zeigt deutlich: Die Welt der Konsolidierung befindet sich im Wandel – technologisch, organisatorisch und strategisch. Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Wer heute die richtigen Entscheidungen trifft, kann sich entscheidende Vorteile im Finance-Bereich sichern.

Wir bei CoPlanner haben die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie für euch kompakt zusammengefasst – mit Blick darauf, was das konkret für moderne Finanzorganisationen bedeutet.

Konsolidierung wird zur Plattform – nicht mehr nur ein Prozess

Die klassische Konsolidierung entwickelt sich zunehmend zur integrierten Group-Accounting-Plattform. Unternehmen nutzen ihre Lösungen heute weit über den reinen Abschluss hinaus:

Financial Consolidation 2026: Warum Integration, Auswahlqualität und weniger Excel über Erfolg entscheiden
  • Management Reporting (74 %)
  • Management Consolidation (72 %)
  • Planung & Forecasting (60 %)
  • Account Reconciliation & Disclosure Management (über 50 %)

Was das bedeutet:
Konsolidierung ist kein isolierter Prozess mehr. Erfolgreiche Unternehmen integrieren Finance-End-to-End – von Planung bis Reporting.

Unsere Perspektive bei CoPlanner:
Die Zukunft liegt in integrierten CPM-Plattformen, nicht in Einzellösungen. Wer heute noch in Silos denkt, wird morgen ineffizient arbeiten.

Excel bleibt – aber als Risiko und Bremsklotz

Trotz moderner Software ist Excel weiterhin tief verankert:

  • 10 % nutzen Excel als Hauptlösung
  • 53 % setzen es ergänzend ein

 

Gleichzeitig zeigt die BARC-Studie zur Konsolidierung 2026 klar:

  • Nur 19 % der Excel-Nutzer berichten von „keinen Problemen“
  • Bei Spezialsoftware sind es 43 %

Was das bedeutet:
Excel ist nicht verschwunden – aber ein klares Zeichen für Lücken in Prozessen und Systemen.

Unsere Perspektive:
Excel ist oft Symptom, nicht Ursache. Unternehmen brauchen:

  • Bessere Integration
  • Höhere Flexibilität in Tools
  • Durchgängige Prozesse

 

Große Leistungsunterschiede: Softwareauswahl ist kritisch

Der sogenannte Business Benefits Index (BBI) zeigt eine enorme Spreizung:

  • Leaders: 9,0
  • Durchschnitt: 6,7
  • Laggards: 3,6

Die Studie besagt, dass 80 % der Unternehmen eine strukturierte Softwareauswahl durchführen. Unternehmen mit einem solchen Auswahlprozess berichten von signifikant weniger Problemen.

Kernerkenntnis:
Die Wahl der richtigen Lösung macht den Unterschied – stärker als in vielen anderen Softwarekategorien. Ein strukturierter Auswahlprozess ist kein „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Mehr Funktionalität – aber nicht automatisch weniger Aufwand

Moderne Konsolidierungslösungen liefern heute ein sehr hohes Leistungsniveau. Die Studie zeigt eine beeindruckende Zufriedenheit: 88 % der Anwender sind mit ihrer Lösung zufrieden, insbesondere in Bezug auf Datenqualität, Transparenz und Geschwindigkeit.

Dennoch bleibt ein zentraler Effekt aus: signifikante Einsparungen bei Kosten und Personal. Dieses Spannungsfeld ist kein Zufall, sondern lässt sich auch wissenschaftlich erklären. Studien aus dem Bereich der Informationssysteme (z. B. „IT Productivity Paradox“) zeigen seit Jahren, dass Technologieinvestitionen allein nicht automatisch zu Effizienzgewinnen führen – insbesondere dann nicht, wenn gleichzeitig die Komplexität der Aufgaben steigt.

Genau das beobachten wir aktuell im Finance-Bereich: Regulatorische Anforderungen nehmen zu (z. B. ESG, Tax, GRC), während parallel neue Reporting- und Analyseanforderungen entstehen. Die Systeme werden besser, aber die Aufgaben wachsen schneller.

Effizienz entsteht daher nicht durch Technologie allein, sondern durch deren richtige Nutzung. Entscheidend sind:

  • Standardisierte Prozesse, die Skaleneffekte ermöglichen
  • Konsequente Automatisierung, um manuelle Tätigkeiten zu reduzieren

 

CoPlanner Insight:
Moderne Tools sind ein Enabler, aber kein Selbstläufer. Erst im Zusammenspiel mit klaren Prozessen und Governance entsteht echte Produktivität.

 

Die größten Herausforderungen im Finance-Bereich

Die Rolle des Finance-Bereichs verschiebt sich zunehmend – weg vom reinen Reporting hin zu einer aktiven Steuerungsfunktion. Gleichzeitig steigt der Druck von allen Seiten: Kosten, Wachstum, Unsicherheit und technologische Transformation.

Die zentralen Themen laut Studie sind:

  • Kosten & Effizienz (74 %)
  • Wachstum & Performance (61 %)
  • Digitalisierung & Automatisierung (43 %)
  • Künstliche Intelligenz als Zukunftstreiber

Operativ zeigt sich ein klares Bild: Viele Unternehmen kämpfen weiterhin mit klassischen Problemen wie manuellen Prozessen, inkonsistenten Daten und fehlender Automatisierung.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist das wenig überraschend. Forschung im Bereich „Data-Driven Organizations“ zeigt, dass Unternehmen erst dann signifikante Wettbewerbsvorteile erzielen, wenn Daten nicht nur vorhanden sind, sondern konsistent, integriert und entscheidungsrelevant bereitgestellt werden.


Wir bei CoPlanner sind uns sicher, dass Finance nur dann zum echten Business Partner werden kann, wenn drei Grundlagen stimmen:

  • eine saubere, konsistente Datenbasis
  • integrierte Systemlandschaften ohne Medienbrüche
  • automatisierte Prozesse, die Zeit für Analyse schaffen

KI: großes Potenzial, aber noch zögerliche Nutzung

Künstliche Intelligenz ist eines der meistdiskutierten Themen im Finance – und das zurecht. Erste konkrete Anwendungsfälle sind bereits sichtbar, etwa bei der automatischen Texterstellung, der Fehlererkennung oder bei Abstimmungsprozessen.

Gleichzeitig zeigt die Studie eine klare Zurückhaltung in der Praxis. Die Nutzung ist noch gering, was vor allem auf die hohe Risikoaversion im Finanzbereich zurückzuführen ist. Fehler in der Konsolidierung sind geschäftskritisch – entsprechend vorsichtig agieren Unternehmen.

Auch aus Forschungsperspektive ist dieses Verhalten nachvollziehbar: In stark regulierten Bereichen erfolgt die Einführung neuer Technologien typischerweise schrittweise („incremental adoption“), nicht disruptiv.

Unsere Einschätzung:
KI wird sich im Finance durchsetzen – aber zunächst als Assistenzsystem, nicht als Ersatz. Der größte kurzfristige Nutzen liegt in der Unterstützung von Fachanwendern, nicht in der vollständigen Automatisierung.

Integration schlägt Organisation – aber mit Einschränkungen

Ein klarer Erfolgsfaktor ist die Integration:

Unternehmen, die Konsolidierung eng mit Reporting und Planung verzahnen, erzielen messbar höhere Business Benefits.

Gleichzeitig zeigt sich ein differenzierteres Bild, wenn man tiefer blickt. Vollintegrierte Organisationen sind nicht automatisch überlegen. Gerade im Bereich Planung kann eine gewisse organisatorische Entkopplung Vorteile bringen – insbesondere in dynamischen und volatilen Umfeldern.

Dieses Spannungsfeld zwischen Integration und Agilität ist auch aus der Organisationsforschung bekannt:

  • Integration schafft Effizienz
  • Autonomie schafft Geschwindigkeit

CoPlanner Insight:
Es gibt kein „One-size-fits-all“-Modell.

Erfolgreiche Unternehmen setzen auf:

  • klare, standardisierte Prozesse
  • saubere Schnittstellen zwischen Systemen und Teams
  • eine bewusste Balance zwischen Integration und Flexibilität

Investitionen steigen – Fokus auf Daten & Reporting

Die Investitionsschwerpunkte verschieben sich deutlich. Während klassische Konsolidierung weiterhin relevant bleibt, rücken datengetriebene Themen in den Vordergrund.

Besonders im Fokus stehen:

  • Management Reporting & Analytics
  • Data Management & Integration
  • Planung & Forecasting


Das zeigt einen klaren Trend: Finance entwickelt sich vom rückblickenden Abschluss hin zur vorausschauenden Steuerungsfunktion.

Auch wissenschaftlich lässt sich das untermauern: Studien zur „Predictive Finance“ zeigen, dass Unternehmen mit integrierten Planungs- und Reportingprozessen deutlich schneller und fundierter Entscheidungen treffen können.

Der Trend bei der Konsolidierung ist klar:
Der Schwerpunkt verschiebt sich von „Abschluss“ zu Steuerung, Prognose und Entscheidungsunterstützung.


Sehen Sie live, wie integrierte Planung und Konsolidierung in der Praxis aussehen können. Bei einer persönlichen Demo.

Fazit: Was Unternehmen jetzt tun sollten

Die Ergebnisse der Studie machen deutlich: Der Markt ist reifer geworden – aber gleichzeitig komplexer und anspruchsvoller.

Erfolgreiche Unternehmen konzentrieren sich auf wenige, aber entscheidende Hebel:

 

  • Integration statt Insellösungen
  • Strukturierte Softwareauswahl
  • Reduktion von Excel-Abhängigkeiten
  • Fokus auf Datenqualität und Automatisierung
  • Schrittweise und gezielte Nutzung von KI

 

Unser Fazit bei CoPlanner:
Die Zukunft der Konsolidierung ist keine reine Tool-Frage, sondern eine Architektur- und Strategieentscheidung.

Wer heute in integrierte, flexible und anwenderfreundliche Plattformen investiert, schafft die Grundlage für ein wirklich datengetriebenes Finance – und damit für nachhaltigen Unternehmenserfolg.