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TAKE AWAYS AUS EINER INTENSIV-WOCHE KI

Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist das aktuelle Buzzword der CPM-Brache, noch vor der Blockchain.

In der vergangenen Woche war das Thema hoch auf meiner Agenda: ein Artikel zum Thema für den aktuellen is-report war zu schreiben, ein Kundenworkshop aus dem ein neues KI-System entstehen wird durchzuführen, das KI-System eines Bestandskunden auf den neuen Durchlauf vorzubereiten und, als vorläufiger Höhepunkt, ein Themenabend „Robotik und künstliche Intelligenz“. Anlass genug einige persönliche Gedanken zum Stand der Dinge – nicht nur, aber auch in Bezug auf Controlling und CPM-Systeme - in einem Blogbeitrag niederzulegen.

Starke KI – in dem Sinne, dass eine künstliche Intelligenz wirklich denken kann, sich ihrer selbst bewusst ist und auf Augenhöhe mit einer menschlichen Intelligenz aufschließen könnte, ist immer noch nicht in Sicht. Ob das jemals so weit sein wird, und ob das überhaupt wünschenswert ist, bezweifele ich.

Schwache KI gibt es allerdings durchaus – im Grunde sind es Algorithmen, die auf Basis von Regeln mit großen Datenmengen umzugehen wissen und sich in Grenzen dabei selbst optimieren können. Und sie begegnet uns im täglichen Leben – sei es Amazons berühmtes Empfehlungssystem, Siri, Alexa & Co, der Fahrassistent im Auto oder Chat-Systeme, bei denen die KI versucht mit Anwendern / Kunden soweit zu interagieren, dass das Bedürfnis im einfachsten Fall befriedigt wird (wie wird das Wetter morgen) oder die Anfrage qualifiziert an einen Menschen weitergeleitet werden kann. Das kann Spaß machen oder auch nerven.

Roboter, wie Sci-Fi-Fans sie aus Star Wars oder Isaacs Asimovs Werken kennen, sind nicht in Sicht. Prepper, der humanoide Roboter ist eine schwache KI in einer humanoid geformten Maschine und wirbt mit dem Kindchenschema um Sympathie. Warum auch nicht? 

Auch wenn die real verfügbare KI nur eine schwache ist – sie bietet dennoch vielfältige Einsatzpotentiale, auch für Geschäftsanwendungen. Mit einer realistischen Erwartungshaltung kann vieles schon heute erreicht werden. Aus den Marketingunterlagen geht allerdings meist nicht hervor, dass vor einer guten KI der Aufbau des Systems steht. In den Bahnen in denen KI „denken“ kann, ist sie pfeilschnell und mächtig, aber die Bahnen und Parameter sind zu definieren. Ein aktuelles Projektbeispiel ist in dem Artikel des is-report beschrieben. 

DER BEITRAG AUS DEM IS-REPORT ALS PDF-DOWNLOAD

Wir legen Wert darauf, nur soviel zu versprechen wie im Projekt dann auch machbar ist. Die Herausforderung liegt darin, diesen Prozess der Parametrisierung von KI-Modellen zu vereinfachen und soweit wie möglich zu standardisieren. Aus wiederkehrenden Anwendungsfällen können Branchenlösungen entstehen – weitere Module für das CoPlanner-Framework. In Zusammenarbeit mit KI-Experten und den Kunden, speziell aus den (Controlling-) Fachbereichen, übersetzen wir fachliche Anforderungen in technische Lösungen. 

Wird uns ein Wettbewerber auf der Strecke links oder rechts überholen? Im Marketingversprechen vielleicht schon – ich kenne KI-„Systeme“ die sich als Produktinformation klasse lesen und für die das Marketing der Implementierung weit voraus ist. Wir werden lieber etwas später mit solchen Modulen auf den Markt kommen – die dann aber auch funktionieren. Und in der Zwischenzeit mit und bei unseren Kunden individuelle Lösungen implementieren, die auf die jeweilige Situation zugeschnitten sind.

AUTOR

Seit seinem Abschluss als Dipl. Wi.-Ing an der TU Karlsruhe 1994 ist Heinrich Nordsieck im Bereich Business Intelligence aktiv und kennt viele CPM-Tools aus eigener Praxis. 2000 gründete er gemeinsam mit Partnern die Axus AG in München, die schon früh das Potential des Werkzeugs CoPlanner erkannte und als deren Partner in Deutschland aktiv war. 2007 wurde die Axus AG durch die pmOne übernommen und er war als VP CPM in leitender Funktion tätig. Der CPM-Connaisseur ist seit Anfang 2016 als Gesellschafter und Geschäftsführer in der CoPlanner GmbH aktiv. Sein Steckenpferd ist die Transformation von Kundenanforderungen in funktionierende Lösungen, und er ist stolz darauf dass diese Lösungen über viele Jahre oder gar Jahrzehnte erfolgreich eingesetzt werden.

SOFTWARE ENGINEER (m/w/d)

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Software Engineer (m/w/d), der Lust hat mit uns viel zu bewegen.

CoPlanner Software & Consulting GmbH, mit den Standorten Graz (Head Office), Wien, Köln, Berlin und München, ist ein österreichisches Beratungs- und Softwarehaus mit dem Schwerpunkt Business Intelligence im gesamten kaufmännischen Unternehmensumfeld. Zur Verstärkung unseres Teams in Graz suchen wir ab sofort einen
 

SOFTWARE ENGINEER (m/w/d)


In dieser spannenden und herausfordernden Position sind Sie mit der Entwicklung von Modulen für unsere Produkte und Lösungen mit client- und serverseitigen Webtechnologien mitverantwortlich. Zu Ihren Aufgaben gehört sowohl die Programmierung im Front-End- als auch im Back-End-Bereich. Zudem werden Sie bei Testszenarien eng mit dem Qualitätsmanagement zusammenarbeiten.

 

AUFGABEN

  • Single-Page-Applications in React mitentwickeln

  • Anbindung an Backend-API

  • Mitarbeit bei Backend-API-Entwicklung

 

ERFORDERLICHE QUALIFIKATIONEN

  • Programmierkenntnisse in mindestens einer Programmiersprache

  • Grundlegendes Verständnis von Entwicklung in objektorientierten Sprachen

  • Lernbereitschaft und Interesse an modernen Webtechnologien

  • Kommunikations- und Teamfähigkeit

  • Eigenverantwortliche Arbeitsweise

  • Gute Deutsch- (B2) und Englischkenntnisse (B1) in Wort und Schrift

 

VON VORTEIL

  • Programmierkenntnisse in JavaScript, TypeScript, C#

  • Designkenntnisse (z.B. HTML, CSS)

  • Kenntnis von React und Redux

  • Erfahrung mit (REST-)APIs, API-Design

  • Know-how im Test-Driven-Design

  • Interesse an serviceorientierten Architekturen

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