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STARKE PERFORMANCE

NICHT NUR IN WIRTSCHAFTLICH UNSICHEREN ZEITEN, SONDERN VOR ALLEM AUCH NACH KRISENZEITEN SPIELT PERFORMANCE MANAGEMENT EINE ENTSCHEIDENDE ROLLE DABEI, DIE WETTBEWERBSKRAFT VON UNTERNEHMEN ZU STEIGERN.

Während vergangenheitsorientierte Analyse und Berichtswesen weiterhin wichtig sind, um Einflussfaktoren und Entwicklungen zu verstehen, so ist es insbesondere die Planung, die eine Ausrichtung der Ressourcen und Prozesse an Strategien und Zielen ermöglicht. Unternehmen bereiten sich durch häufigere Simulationsrechnungen inklusive Szenariovergleichen und einer engeren Verzahnung von Planung und Berichtswesen bestmöglich auf die Zukunft vor. „Lehren aus der Finanzkrise“ für Unternehmen sind vor allem die fundierte Entwicklung zukunftssicherer Strategien, die bessere Antizipation möglicher Risiken, deren Überwachung und frühzeitige Reaktion sowie eine umfangreichere Planung.

EXCEL IST WEIERHIN DIE MEISTGENUTZTE SOFTWARE FÜR PLANUNG

Microsoft Excel ist immer noch das wichtigste Software-Werkzeug im Bereich Planung. Unabhängig von der Unternehmensgröße wird die Tabellenkalkulation in nahezu allen Unternehmen in irgendeiner Form für Planungszwecke eingesetzt. Meist sind dies Bereiche wie Vertrieb oder Personal, in denen vor allem Flexibilität gefordert ist, um die individuellen Anforderungen der Unternehmen abbilden zu können.

Deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch in der Zufriedenheit mit den eingesetzten Werkzeugen. Unternehmen, die ihre Planung mit den Möglichkeiten von Excel durchführen, sind deutlich unzufriedener als Unternehmen, die bspw. mit speziellen Planungswerkzeugen arbeiten.

Für Planungsaufgaben ist Excel ohne ergänzende, spezifische Funktionen und Datenbankanbindung nur bedingt geeignet. Wesentliche Nachteile manifestieren sich in der fehlenden konsistenten Datenbasis bei teilweise unzähligen Excel-Dateien, der hohen Fehleranfälligkeit und Gefahr für Inkonsistenzen durch zahlreiche Verknüpfungen sowie der mangelhaften Unterstützung des Planungsprozesses. Viele Unternehmen erkennen, dass sie mit ihren Excel-basierten Lösungen zu unflexibel sowie fehleranfällig sind und die Software zu wenig Unterstützung für die spezifischen Aufgaben der Planung bietet. Folgerichtig wird Excel zunehmend durch ausgewiesene, integrierte Softwarelösungen für die Planung abgelöst.

PLANUNGSPROZESS EFFIZIENTER MIT SPEZIELLEN PLANUNGSWERKZEUGEN

Der grundsätzliche Planungsprozess kann in die Phasen Datenbereitstellung (Bereitstellung von Ist-Daten, Eingabe von Plan-Werten), Datenverarbeitung (Konsolidierung der Datenbasis, Erzeugung von Plan-Werten durch automatisierte Verfahren) und Datenanalyse (inhaltliche Analyse der Ist-Daten und Plan-Werte) geteilt werden. Die Studienergebnisse zeigen, dass der Aufwand pro Planungsphase von den eingesetzten Software-Werkzeugen abhängt. Planungsprozesse können mit speziellen Planungswerkzeugen deutlich effizienter abgewickelt werden als im Vergleich mit Excel alleine. Die Datensammlung erfolgt zentral in einem Werkzeug, Daten-Mappings entfallen, die Flexibilität wird erhöht und menschliche Fehler durch den durchgängigen Ansatz minimiert.

PLANUNGSPROZESSE MÜSSEN SICH STÄNDIG ANPASSEN

Planungsprozesse müssen sich ständig anpassen und sind selten mehr als ein Jahr stabil. Veränderungen im Unternehmensumfeld erfordern eine entsprechende Flexibilität zur Anpassung an neue Rahmenbedingungen. Ein Vergleich mit Umfrageergebnissen aus dem Jahr 2008 zeigt, dass die Dynamik der Planungsprozesse in Unternehmen durch die Finanzkrise noch deutlich zugenommen hat. Ein wesentlich größerer Teil der Unternehmen ändert seinen Planungsprozess mindestens einmal alle sechs Monate (2011: 49 Prozent; 2008: 36 Prozent; Wachstum: 13 Prozent). Die immer weiter steigende Dynamik des operativen Geschäfts schlägt somit unmittelbar auf die dispositiven Planungsprozesse durch.

VERBESSERUNGSPOTENTIAL VON PLANUNGSPROZESSEN

Insbesondere im Bereich Planung sehen Unternehmen ein großes Verbesserungspotenzial. Nur vier Prozent der befragten Unternehmen sind mit ihren heutigen Planungsprozessen zufrieden. Vor allem in der „Verkürzung/Beschleunigung der Prozesse“ sowie der „Verringerung des Ressourcenaufwands” werden Potenziale gesehen. Dementgegen steht jedoch der immer noch flächendeckend weitverbreitete Einsatz von Excel für Planungszwecke. Wird Excel weiterhin so umfangreich eingesetzt, ist durch die ineffiziente Unterstützung der Tabellenkalkulation bei zunehmender Komplexität der Planung keine Prozessbeschleunigung oder Ressourcenminimierung zu erwarten. Verbesserung versprechen hier nur spezielle Planungswerkzeuge, die mit entsprechender Funktionalität den Planungsprozess bestmöglich unterstützen.

WOHIN GEHT DIE REISE?

Insbesondere durch die weltweite Finanzkrise mit Beginn im Jahr 2007 haben Performance Management im Allgemeinen und Planung im Speziellen in Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewonnen.

 

FAZIT

Die Unterstützung der Planung durch spezielle Software-Werkzeuge gewinnt zunehmend an Bedeutung. Insbesondere die Ablösung ineffizienter Excel-Lösungen steht auf der Agenda der Unternehmen. Spezielle Software-Werkzeuge bieten eine umfassende unterstützende Funktionalität, zentrale Datenbasis für den gemeinsamen Zugriff sowie definierte Planungsmodelle und helfen so, die Anwenderzufriedenheit zu steigern, schneller auf Änderungen reagieren zu können und so den Planungsprozess zu beschleunigen.

AUTOR

Dr. Christian Fuchs (Dipl.-Kfm.) ist Senior Analyst und Berater am Business Application Research Center (BARC). Er ist Autor u. a. der BARC-Studien „Softwarewerkzeuge für die Planung“ und „Softwarewerkzeuge für die Finanzkonsolidierung“. Seine Spezialgebiete sind entscheidungsunterstützende Informationssysteme mit besonderem Schwerpunkt auf BI-Frontends und prozessorientierten BI-Anwendungen. Er begleitet Unternehmen im Softwareauswahlprozess und der Einführungsphase.

Major-Release für die CoPlanner Software

Die CoPlanner Version 9.5.4 wurde durch das Major-Release 10.0 erfolgreich abgelöst. Die Weiterentwicklung von modernen Technologien, stärkerer Performance und der Aufbau von neuen Geschäftsmodellen waren der Auslöser für dieses wichtige Update. 

Graz, 28.02.2020 – Ein wesentlicher und wichtiger Schritt in der CoPlanner Software wurde zum Jahreswechsel in die Wege geleitet und nun vollzogen: Die CoPlanner Version 9.5.4 wurde durch das Major-Release 10.0 erfolgreich abgelöst. Die Weiterentwicklung von modernen Technologien, stärkerer Performance und der Aufbau von neuen Geschäftsmodellen sind der Auslöser für dieses wichtige Update. In den letzten Jahren sind viele zukunftsführenden Entwicklungen für das Controlling in die CoPlanner-Software implementiert worden. 

„In CoPlanner 10.0 verdichten sich 30 Jahre kontinuierliche Softwareentwicklung sowie die langjährige Erfahrung in BI-Projekten mit vielfältigen Schwerpunkten. Neue technologische Möglichkeiten und betriebswirtschaftliche Inhalte verleihen dem intelligenten Controlling innovativen Schub“, so Robin Schmeisser, Geschäftsführer der CoPlanner Software und Consulting GmbH.

Highlights dieses Major-Releases sind unter anderem die Optimierung und Erweiterung der Web-Oberflächen für die Anwender, die technische Migration auf .NET Framework 4.8 sowie neue Controlling-Features, Benutzerfreundlichkeit, mehr Flexibilität, bessere Performance sowie die Bereitstellung für die Nutzung in der Cloud. 

CoPlanner ist eine Software, welche die komplexeste Planung leicht macht,  Ihnen ein mächtiges, tagesaktuelles Analyse- und Reportingtool in  die Hand gibt und die Aufgaben von einer einfachen Umsatzplanung bis bin zur handelsrechtlichen Konsolidierung abdeckt. Die anerkannt hohe Kundenzufriedenheit durch Software, Service und Support dauerhaft fortzuentwickeln ist das das Bestreben von CoPlanner.

Die Software für das intelligente Controlling entwickelt sich stetig weiter und hat einen weiteren wichtigen Meilenstein in seiner 30-jährigen Geschichte realisiert.

 

CoPlanner Software und Consulting GmbH

CoPlanner, Spezialist in den Bereichen Business Intelligence und Corporate Performance Management inklusive KI-Algorithmen, entwickelt seit 1989 Software-Lösungen für Controlling und Unternehmenssteuerung in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden, ergänzt durch Beratung und Schulung in Controlling und Informationstechnologie. Immer das Ziel vor Augen: Unternehmer und Manager sollen die Unternehmensentwicklung stets im Blick haben und steuernd eingreifen können.