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WEGRAZ GESELLSCHAFT FÜR STADTERNEUERUNG UND ASSANIERUNG M.B.H.

DEN CASHFLOW STETS IM AUGE BEHALTEN

ECKDATEN

Branche: Projektentwicklung im Immobilienbereich

Mitarbeiter: 14

Standort: Graz

Umsatz: 10 Mio.

Die Implementierung des kurzfristigen Liquiditätsmanagements hat unsere Liquiditätssteuerung wesentlich verbessert.

HERAUSFORDERUNG

Die WEGRAZ ist seit 1974 erfolgreich in der Immobilien-Projektentwicklung tätig und besteht mittlerweile aus 19 Unternehmen. Zum Leistungssortiment zählen neben Revitalisierungsprojekten auch Neubauten in den Bereichen Wohnen, Handel, Gewerbe und Industrie. Die Besonderheit bzw. Schwierigkeit in der Planung der Immobilienprojekte liegt in deren Heterogenität: Jedes Immobilienprojekt ist gänzlich individuell, eine Business Intelligence Lösung muss demnach die individuelle und projektorientierte Planung unterstützen. Eine weitere wesentliche Anforderung ist die Realisierung einer mittelfristigen Finanzplanung und eines kurzfristigen Liquiditätsmanagements. Auf Knopfdruck sollen die zeitnah zur Verfügung stehenden Zahlungsmittel eruiert werden können.

ERGEBNISSE

Die individuelle Projektplanung wird durch das zentrale Modul – die Projektbudgetierung unterstützt. In diesem spezifischen Planungsmodul werden je Projekt die unterschiedlichen Projektkostenarten durch die Projektverantwortlichen auf Quartalsebene geplant. Dabei werden die für das Unternehmen spezifischen Erlöse (Miet-, Betriebskostenerlöse etc.) und Aufwendungen(Betriebsaufwendungen, Instandhaltungsaufwendungen etc.) geplant. Alle weiteren, in eigenen Modulen geplanten Kostenarten wie Investitionen und Zinsen fließen in diese zentrale Planungsmaske ein.

Bereits zum Zeitpunkt, zu dem die Projektverantwortlichen ihre jeweiligen Projekte planen, erhalten sie auf Knopfdruck das kalkulatorische Ergebnis und den Cash Flow auf Projektebene. Diese fließen zudem zentral in der integrierten Finanz- und Bilanzplanung zusammen. Aus dem budgetierten Cash-Ergebnis erhalten wir den Liquiditätsplan auf Wochenbasis und können so zeitnah bestimmen, wie viel Cash wir für das operative Tagesgeschäft zur Verfügung haben.

Mag. Christian Raber, Leiter Rechnungswesen und Controlling

HIGHLIGHT

Die wöchentliche Liquiditätsplanung basiert auf aktuellen Kontoständen und erfolgt für jedes Unternehmen separat für zehn Wochen im Voraus. Ausgangspunkt ist ein beliebiger Referenzplan (Budget, Forecast, etc.), aus welchem die Daten als Vorschlagswerte übernommen werden und gemäß den vordefinierten Kriterien (bestimmter Tag des Monats, Gleichverteilung, etc.) auf die einzelnen Wochen verteilt werden. Der Anwender hat stets die Möglichkeit, diese Vorschlagswerte zu überschreiben, um zeitnah auf cash-relevante Veränderungen reagieren zu können. Als Ergebnis erhält der Verantwortliche den Liquiditätsbedarf bzw. -überschuss, auf dessen Basis die Liquiditätssteuerung erfolgt.