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HAUS DER BARMHERZIGKEIT

KPI-PLANUNG EASY-TO-USE - AUSLASTUNGS-PLANUNG

ECKDATEN

Branche: Gesundheit

Mitarbeiter: 1400

Standort: Wien

Das einheitliche Planungsportal ermöglicht es, die geplante Auslastung auf Basis der Pflegestufen und Kostenträger automatisch zu saisonalisieren.

HERAUSFORDERUNGEN

Die “Haus der Barmherzigkeit-Gruppe“ bietet seit 1875 schwer pflegebedürftigen Menschen eine Langzeitbetreuung mit Herz. Heute werden in zwei Pflegekrankenhäusern, drei Pflegeheimen sowie dem Haus der Barmherzigkeit-Integrationsteam (kurz HABIT) rund 1.300 Menschen betreut. Das Haus der Barmherzigkeit steht unter der Patronanz des Erzbischofs von Wien und ist wirtschaftlich unabhängig. Im Oktober und November erfolgt die Budgetierung für das kommende Wirtschaftsjahr: 50 Kostenstellenverantwortliche planen über 400 Kostenstellen und 300 Kostenarten in den unterschiedlichen Organisationen der Unternehmensgruppe. Ursprünglich auf MS Excel basierend, scheiterte die Planung aber an den folgenden Aspekten:

1. Standardisierte Abbildung zunehmender Kosten- stellen und -arten

2. Prognose schwankender Bettenauslastung für das Folgejahr

3. Sichere Unternehmenssteuerung entsprechend der ermittelten Prognosen

4. Datenkonsistenz und erschwertes Datenhandling

ERGEBNISSE

Es wurde ein bedienungsfreundliches, übersichtliches BI-Tool für die Unternehmensgruppe geschaffen, welches einen einheitlichen Planungsprozess ermöglicht. Durch Aggregation der Teilpläne (Ergebnis-, Personal-, Tagsatz-, Pflegestufen- und Auslastungsplanung) wird ein integriertes Planungssystem realisiert, welches eine prozessorientierte Budgetierung und eine Mehrjahresplanung auf unterschiedlichen Detailstufen zentral und dezentral ermöglicht. Mit dem Excel Client wird einfach und flexibel ein Reporting-Book auf Basis aller im CoPlanner vorhandenen Daten erstellt. Exporte an weiterverarbeitende Systeme runden die Integration des CoPlanner Gesamtsystems ab.

LESSONS LEARNED

Ein BI-Tool ist nur dann gut, wenn es dem Endanwender und dem zentralen Controller von Vorteil ist und die Arbeit erleichtert. Im Fokus der unternehmens-spezifischen Implementierung stand, dass die Eingabemasken so gestaltet werden mussten, dass auch das Fach- und Pflegepersonal bei der Pflegestufen- und Auslastungsplanung eine Erleichterung erfahren. Eine zusätzliche Unterstützung für die Endanwender ist die in den Masken implementierte Soll-Ist-Analyse.

Dadurch können die Verantwortlichen auf einen Blick den Auslastungsgrad aller Bettenstationen der Pflegeheime und Pflegekrankenhäuser erkennen und dementsprechend schnell und flexibel reagieren und das Unternehmen sicher steuern.