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RÜCKBLICK: PLANUNG IST VIELFÄLTIG

Vor 30 Jahren wurde das Unternehmen CoPlanner gegründet. Gleich am Beginn lag der Fokus auf der Entwicklung einer Planungslösung mit dem gleichen Namen. Geprägt von meiner universitären Ausbildung für Rechnungswesen, Controlling und EDV sowie einer 10-jährigen Tätigkeit in einem französisch-britischen Rohstoffkonzern mit der kaufmännischen Gesamtverantwortung für das Finanzmanagement sollten die umfangreichen Planungs- und Budgetierungserfahrungen umgesetzt werden. Zunächst noch auf der Basis von MS Excel entstand die erste Anwendung einer „Integrierten Planungslösung“. Sie sollte vier Jahre später im Buchhandel erscheinen.

MS Excel war Ende der 80er Jahre revolutionär und hat andere Tabellenkalkulationsprogramme wie Open Access (als Gesamtpaket inkl. Datenbanksystem), Multiplan, Lotus 1-2-3, Peach-Calc usw. abgelöst. Mitte der 90er Jahre wurde die Plattform gewechselt und die Applikation auf eine reine OLAP-Datenbank (TM1) gehoben. Viele und große Projekte waren die Folge. 2002 erfolgte erneut ein Plattformwechsel, um den sich rasch ändernden Marktanforderungen gerecht zu werden. Mit ständig steigender Datenmenge in Kundenprojekten konfrontiert haben wir uns für die Kombination von relationaler und analytischer (OLAP) Datenbank entschieden. CoPlanner auf der MS Business Intelligence Suite war geboren.

 

Die Retrospektive bringt interessante Markttrends zutage. Während bis zur Mitte der 90er Jahre Softwarelösungen mit vordefinierten Planungsstandards gesucht wurden, somit die Entscheidungskompetenz vom Fachbereich Controlling zu tragen war, so war es in den Jahren danach die IT-Abteilung, die die rasant wachsende Technologie durch vielfältige Zukäufe von Tools aller Art zu managen versuchte. Reporting-Lösungen, Analyse-Tools, originäre Planungs-Ansätze, ETL-Unterstützungen usw. wurden am Markt wie wild analysiert und in die IT-Landschaften zu integrieren versucht. Neuerdings haben sich die Abteilungsfronten wieder rekalmiert und man ist bestrebt die Software-Auswahl gemeinsam zu treffen. In fast allen Entscheidungsprozessen sitzen Fachbereichs- und IT-Verantwortliche wieder an einem Tisch. Was hat sich im Vergleich zu den Vorjahren tatsächlich verändert?

Wir erkennen, dass Fachbereichs- und IT-Standards wichtig sind und die Basis für jede Entscheidung bilden. Der Schwerpunkt einer neuen Anwendung liegt aber in der Software-Anpassung. Das flexible und zeitlich nahe Customizing dominiert den Entscheidungsprozess. Gegenwärtige BI-Lösungen müssen fit und knetbar für betriebswirtschaftliche und informationstechnologische Anpassungen sein. Um diesen Wunsch erfüllen zu können, bedarf es einer umfassenden Erhebung des Anforderungsprofiles, sowohl für die Kaufentscheidung wie auch für die nachfolgende Implementierung. Diese unternehmerische Hausaufgabe wird sehr oft vernachlässigt. Die Meinung alle Anforderungen ohnehin im Kopf aber nicht auf Papier zu haben und entscheidungserleichternden Informationen aus „Hersteller-Auditions“ zu gewinnen, kann jedes Projekt rasch zum Scheitern bringen.

Aus diesem und natürlich auch anderen Gründen wollen wir mit diesem Magazin vielfältige BI-Projekte mit unterschiedlichen Kundenanforderungen vorstellen, um den Lesern das breite Spektrum von Business Intelligence als Technologie und als Lösung zu zeigen. Am Ende der Berichte bieten wir für den Software-Auswahlprozess einen Entscheidungsbaum an, der die sog. „vorbereitenden Hausaufgaben“ in einer einfachen Struktur präsentieren und erleichtern soll.

AUTOR

Mag. Dr. Walter Frühwirt hat an der Karl-Franzens-Universität Graz sowohl das Diplomstudium BWL als auch das dazugehörige Doktoratsstudium abgeschlossen. Von 1979 bis 1982 war Dr. Frühwirt dabei Universitätsassistent am Institut für Unternehmensführung. Später war er u.a. als Finanzchef eines englisch-französischen Rohstoffkonzerns tätig. Seit 1989 wirkt Dr. Frühwirt als geschäftsführender Gesellschafter der CoPlanner Software und Consulting GmbH. Seit 1986 ist er zudem Universitätslektor an der Universität Graz, Wirtschaftsuniversität Wien und Universität Linz sowie an der FHS Wr. Neustadt. 

COPLANNER BAUT SEIN BUSINESS MIT DEM MICROSOFT CLOUD MARKETPLACE AUS

CoPlanner Enterprise, Smart und Framework Edition ab sofort im Azure Marketplace verfügbar

Graz/München, 13. Juni 2019 - Go-to-Market mit Microsoft: CoPlanner Software und Consulting GmbH steigert die Sichtbarkeit Ihrer Software-Lösungen und nutzt die Chancen, Microsoft-Kunden, die sich für intelligentes Controlling interessieren über diesen Vertriebs-Kanal zu erreichen. Die CoPlanner Software ist zu 100% cloudfähig und die Microsoft Azure Plattform bietet ideale Bedingungen für die betriebswirtschaftliche Software mit ihren Modulen zu Planung, Reporting, Analyse und Konsolidierung.

Der Cloud Marketplace ist ein perfekter Vertriebsmotor für unser Controlling-Business und bietet uns die Möglichkeit auch DACH-übergreifend mit unseren Software-Lösungen sichtbarer am Markt zu werden, so Achim Kurr, Leiter Sales bei CoPlanner.

Als Microsoft Gold Partner im Bereich Application Development und Application Integration ist es für uns eine Selbstverständlichkeit die Geschäftsbeziehungen mit Microsoft und das Netzwerk Schritt für Schritt weiter auszubauen, um schlussendlich den Kunden einen Mehrwert zu bieten. Uns ist bewusst, dass wir nicht der einzige Software-Anbieter am Markt sind, jedoch wer sein Business-Netzwerk nicht sukzessive ausbaut nimmt sich auch die Gelegenheit über Partner und Kooperationen stetig zu wachsen. Die nächsten Pläne für gemeinsame Vertriebs- und Marketingaktivitäten sind bereits geschmiedet und warten darauf umgesetzt zu werden. 

Viele haben uns noch nicht auf dem Radar, obwohl die Software-Lösung technisch sowie inhaltlich eine echte „Perle“ ist, erläutert Tim Erben, Leiter Marketing bei CoPlanner.

Unser Entwicklungs-Team hat in den letzten Wochen weitere Zertifizierungen für unsere Gold-Partnerschaft bei Microsoft erfolgreich durchgeführt. Wir freuen uns auf eine kontinuierliche und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Microsoft.