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Legale Konsolidierung ohne 80er Jahre Gähn-Faktor

Die gesetzlich vorgeschriebene Konsolidierung in Unternehmen ist eine Tätigkeit, die von diversen Rechnungslegungsstandards und aufsichtsrechtlichen Meldepflichten seit der Einführung in den 80er Jahren geprägt ist. Große Begeisterung erhielt das Thema in Controlling-Abteilungen nur von fachkompetenten Zahlen-Nerds mit ihrer entsprechenden Leidenschaft.

Die gesetzliche Konsolidierung als separaten Bereich, trocken, eingestaubt und langweilig mit 80er Jahre Gähn-Faktor zu betrachten war gestern, heute ist die legale Konsolidierung schnell, transparent und durchaus attraktiv. Die Finanzkonsolidierung und den gesetzlichen Abschluss mit einer integrierten Softwarelösung abzubilden, der nicht nur ein vergangenheitsorientiertes Reporting für Regierungen, Regulierungsbehörden und Investoren widerlegt, zaubert den Controllern dieser Welt heute ein Lächeln ins Gesicht.

Welche Arten der Konsolidierung gibt es?

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung (nach §305 HGB) beseitigt die konzerninternen Aufwendungen und Erträge, die in den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen enthalten sind. 

Die Kapitalkonsolidierung wird auf der Grundlage des in der Handelsbilanz II nach Neubewertung ausgewiesenen Eigenkapitals durchgeführt. Ein aktiver Unterschiedsbetrag ist gleich dem Firmenwert, der gemäß §309 I HGB bei der Folgekonsolidierung abzuschreiben ist. 

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung ist die Forderung bei A und die Verbindlichkeit bei B auszubuchen. Auch dies entspricht abermals dem Einheitsgedanken, da eine Unternehmung nicht gegen sich selbst Forderungen bzw. Verbindlichkeiten haben kann. 

Konzerne sind getreu den Vorschriften in §297 III HGB (Handelsgesetzbuch) dazu verpflichtet, den Konzernabschluss am Ende eines Geschäftsjahres so aufzustellen, als wären alle zum Konzern gehörende Unternehmen ein einziges Unternehmen. Dies wird als Vollkonsolidierung bezeichnet und bedeutet, dass das Konzernjahresergebnis um die zwischen den einzelnen Konzernunternehmen realisierten Gewinne und Verluste aus Lieferungen und Leistungen, die sogenannten Zwischenergebnisse, im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung bereinigt werden muss.

Beschleunigung, Transparenz und bessere Kontrolle bei der legalen Konsolidierung mit CoPlanner

Die zertifizierte legale Konsolidierung mit CoPlanner kann strukturiert gesteuert und gegenwartsorientiert in Echtzeit umsetzen werden. Die Software passt sich flexibel an die Anforderungen des Unternehmens an und von den allgemeinen Controllingprozessen über die Datenprüfung und der InterCompany-Abstimmung bis hin zur Konzernkonsolidierung ist alles möglich. Die Überleitung der Einzelabschlüsse oder die Fremdwährungsumrechnung gehören selbstverständlich dazu und Investoren und Regulierungsbehörden erhalten eine aktuelle Berichtserstattung des Unternehmens. Mit der Lösung nach IDW PS 880 Standard ist die legale Konzernkonsolidierung nach festgelegten Kriterien umsetzbar.

Webinar am 20.05.2021 um 14:00 Uhr

CoPlanner

Konsolidierung für das jährliche Geschäft leicht gemacht. Good bye Excel, Hello CoPlanner!

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Vorteile der integrierten Konsolidierung 

  • Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen 
  • Konsistenz zwischen externem und internem Reporting 
  • Ganzheitlicher Überblick über die finanzielle Lage des Unternehmens 
  • Reduzierung der Aufwände durch standardisierte Konsolidierungsmodelle und Prozesse 
  • Bessere Zusammenarbeit dank Workflow-Management 

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fest im Griff

Wenn es um die Finanz- /Umsatzplanung, um Personalkostenplanung/Personalbedarfsplanung, Kosten-/Leistungsrechnung oder die legale Konsolidierung von diversen Tochtergesellschaften geht, mit CoPlanner haben Sie die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft Ihres Unternehmens fest im Griff.
 

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AUTOR

Tim Erben, Leiter Marketing ist seit 2019 für CoPlanner  Software und Consulting GmbH tätig. Zuvor war er über 9 Jahren für die pmOne AG als Head of Digital Marketing federführend aktiv sowie für verschiedene Unternehmen im Bereich Business Intelligence, Performance Management und Enterprise Content Management. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich Tim Erben mit Themen wie Corporate-/Online-Marketing Strategien, Modern Marketing: Content, Automation und Analytics to Drive Growth.