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EROBERT KÜNSTLICHE INTELLIGENZ DAS CONTROLLING VON UNTERNEHMEN?

Man liest es allerorten: KI - Künstliche Intelligenz macht bemerkenswerte Fortschritte im Controlling von Unternehmen aller Branchen. Dabei gilt KI als Sammelbegriff für technische Abläufe die mit Hilfe von Algorithmen aus Daten kognitive Ergebnisse erzeugen. Daten liegen schon in großem Umfang vor: Alle Geschäftsvorgänge eines Unternehmens werden im BackOffice zentral gesteuert, entsprechend weiterverarbeitet und bewertet. Wenn es um Finanz- und Rechnungswesen, Lieferketten- und Logistikabläufe, IT- und Support-Technologien, Personalwesen oder andere Tätigkeiten im Unternehmen geht, das BackOffice sorgt für den reibungslosen Ablauf.

Als Datum (im Sinne eines Datensatzes) manifestiert ist fast alles, was im Unternehmen geschieht: Von der allgemeinen Recherche über die Planung des Eingangs und der Ausführung von Zahlungsaktivitäten, bis hin zur Verwaltung von Fuhrpark und Immobilien.

Viele Geschäftsprozesse können die durch den Einsatz intelligenter / KI-fähiger Technologien verbessert und deutlich beschleunigt werden. Ein reibungsloser und KI-unterstützter Ablauf hilft den Unternehmen sich auf die kritischen und aktuellen Themen zu konzentrieren.

INTELLIGENTES CONTROLLING NICHT NUR VON KAUF- UND BESTELLPROZESSEN

Im Rahmen der Industrie 4.0 steht die Optimierung und Automatisierung von Produktions- und Logistik-Prozessen im Vordergrund. Zunehmend soll KI auch für administrative, dispositive und planerische Prozesse in Marketing, Sales und dem Management genutzt werden.

Kauf- und Bestellprozesse sind ein sehr gutes Beispiel wo KI vieles optimieren und verbessern kann. Die Prozesse von der Bestellung bis zur finanziellen Abwicklung sind dafür ideal. Viele Kauf- und Bestellprozesse werden von Unternehmen noch manuell gehandhabt, obwohl die Bearbeitung schon digital erfolgt. Bestellungen werden händisch abgelegt und weiterverarbeitet und Rechnungen werden geschrieben, ausgedruckt und per Papier versendet. KI-gestützte Technologien helfen Unternehmen sicherzustellen, dass Bestellungen und Rechnungen nicht vergessen werden, die Zahlungen rechtzeitig abgewickelt oder versendet werden. Aufgetretene Fehler können automatisiert behoben werden und stellen einen fortlaufenden Betrieb sicher. 

Über die einfache Abwicklung von Zahlungs- und Empfangsprozessen hinaus können KI-fähige Systeme auch die besten Kunden identifizieren. Die intelligente Software kann erkennen, wer immer rechtzeitig bezahlt, regelmäßig einkauft oder sich auf bestimmte Produkte fokussiert. Mit diesen Informationen können Unternehmen personalisierte Anreize für ihre Kunden schaffen und ihre Wahrnehmung erweitern.

Maschinell lernfähige Analysen helfen dabei, Kundenwünsche, Probleme oder Produktfehler zu identifizieren und diese für alle Beteiligten zu optimieren. KI-Systeme helfen Unternehmen dabei, ihre Kunden im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass die Prozesse rechtzeitig und ohne Verluste verarbeitet werden. Bei einem optimalen Zusammenspiel wird ein Mehrwert für alle Beteiligten geschaffen.

KI kann auch dazu beitragen, dass die Controlling-Abteilung von einem Unternehmen maßgeblich unterstützt wird. Controlling-Abteilungen sind daran interessiert, den Mehrwert von zukunftsweisenden KI-Methoden für ihre Planung, Analyse und Budgetierung zu nutzen. Anspruchsvolle Machine-Learning-Algorithmen veredeln die integrierte Planungs-, Analyse-, Reporting- sowie Konsolidierungslösung mittels künstlicher Intelligenz. Da KI-Systeme Muster und Anomalien in Transaktionen, Finanzplanungen und Geschäftsberichten erkennen können, unterstützen sie den laufenden Betrieb z.B. bei Planungszyklen, der Integration von Teilplänen oder bei der Prüfung von Jahresabschlüssen. Dabei erleichtern sie nicht nur den Planungsprozess an sich, sondern erweitern gleichzeitig die Informationsbreite und –tiefe.

Die Algorithmen der KI können Antworten und Vorschläge liefern und dabei ein Innovationswerkzeug für Wettbewerbsvorteile sein. Basierend auf einer KI-definierten Infrastruktur erweitern Informationen und deren Inhalte die Aussagemöglichkeit und –kraft. Wichtig dabei ist eine offene und dynamische Applikationslandschaft, sowie eine nahtlose Erweiterungs- und Anbindungsmöglichkeit bis in die CPM-Programme.

Den Einsatzmöglichkeiten von intelligenten Systemen im Controlling sind keine Grenzen gesetzt und nur durch nicht vorhandene Daten begrenzt. Ziel muss sein, alle Informationen im Unternehmen miteinander kommunizieren zu lassen um das Business besser zu verstehen, auf Abweichungen und Besonderheiten zu reagieren und verlässliche Aussagen über Verläufe und Bewegungen zu bekommen. Dabei können bestehende Prozesse deutlich verbessert und erweitert werden und neue Möglichkeiten im eigenen Business identifiziert werden.

Soweit, so verheißungsvoll. Allerdings ist die KI noch nicht soweit daß sie selbstständig erkennt, wo Optimierungen möglich sind und welcher Ansatz den meisten Nutzen bringen wird. Für jeden der oben beschriebenen Ansätze ist ein Datenmodell zu formulieren, ein Verbesserungspotential gefunden und der KI-Algorithmus für die Lösung des Problems gefunden werden.  Und da kommt die menschliche Komponente ins Spiel – solange das positronische Gehirn (wer es noch nicht kennt: -> Isaac Asimov, „I Robot“) nicht erfunden ist braucht es die Intelligenz der Menschen im Controlling dieses Potential zu identifizieren und zu heben.

Die Werkzeuge zur Umsetzung sind schon da und entwickeln sich schnell weiter:

KI IM CONTROLLING HEUTE

Auch wenn KI aktuell als neuer Technologietrend bekannt ist, gibt es KI schon seit geraumer Zeit. Mit den heutigen technischen Mitteln kann sie aber deutlich besser genutzt und eingesetzt werden. Dazu zählen:

  • Cloud & PaaS mit einem Zugang zu schnelleren Rechenleistungen

  • Big Data mit der Möglichkeit eine Unmenge an Daten zu speichern und zu durchleuchten

  • IoT, Suchalgorithmen & mobile Devices mit der Datengenerierung direkt an der Quelle

Heute schon bieten kognitive Intelligenzen detaillierte Analysen von Daten, die Informationen zum Vorschein bringen, die dem menschlichen Auge teils verborgen bleiben. Dabei kommen statistische Verfahren zum Einsatz, die mit kognitiver Intelligenz die Daten bewerten. Ein weiteres Beispiel sind mit automatisiert erstellen Daten ergänzte Controlling-Dashboards. Sie beinhalten neben der Ist-Darstellung auch Regeln und Algorithmen für einen aussagekräftigen Forecast.

Intelligentes Controlling mit KI-Ansatz ist die Zukunft jedes Unternehmens.Plug und Play kann es nur begrenzt geben – jedes Unternehmen ist anders und individuell zu betrachten. Umso wichtiger ist eine flexible Plattform für Modellierung und Integration: Die Software von CoPlanner kann vollständig cloudbasiert betrieben werden und deckt die Anforderungen an eine KI-fähige und flexible Corporate Performance Management Software ab. 

AUTOR

Achim Kurr, mit fast 20 Jahren Projekterfahrung im Business-Analytics-Bereich mit Stationen bei Softwareherstellern, Managementberatungen und Systemhäusern ist er zentraler Ansprechpartner zur Entwicklung neuer Projekte, Business Partner und neuen Businessideen.

Bei CoPlanner verantwortlich für das Business Development mit Sitz in München.

30 JAHRE – COPLANNER – JUBILÄUM

In diesem Jahr feiert ganz Deutschland, dass sich der Berliner Mauerfall zum dreißigsten Male jährt. Auch für CoPlanner ist 2019 ein Jubiläumsjahr! Dreißig Jahre besteht unser Unternehmen nun schon und hat noch viel in der Zukunft vor. 

Graz, 30. September 2019 – Seit nunmehr 30 Jahren stehen die Themen Planung und Analyse im Fokus der CoPlanner Software & Consulting GmbH. CoPlanner wurde 1989 von Dr. Walter Frühwirt gegründet und hat sich einen festen Platz im Markt erarbeitet. Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer der BARC: „Die CoPlanner Software und Consulting GmbH ist das älteste inhabergeführte Business-Intelligence und Corporate-Performance-Management Softwareunternehmen im deutschsprachigen Raum“. 

Die heute aktuellen inhaltlichen Anforderungen waren schon 1989 relevant: Durchführung von Ist-Analysen, Planung und Budgetierung, Prognoserechnungen, Simulationen, Management- und Financial-Reporting, Integration von Unternehmensteilen, Konsolidierung mit Fremdwährungen und portable Anwendungen – all das war bereits 1989 von Kunden gefordert. Erhöht haben sich die Datenvolumina und Anforderung an Flexibilität für Ergänzungen, Anpassungen und Erweiterungen der individuellen Modelle. Die Entwicklung der Informationstechnologie ermöglich heute Lösungen, die damals unmöglich erschienen. Hat man vor dreißig Jahren mit 286er IBM-AT PCs an diesen Herausforderungen gearbeitet hat, sprechen wir heute über Controlling in der Cloud. 

Dreißig Jahre lang hat CoPlanner die Höhen und Tiefen des Marktes erfolgreich gemeistert. Ohne Dr. Walter Frühwirt als Gründer und treibende Kraft wäre das nicht denkbar gewesen. Um das dreißigjährige Jubiläum gebührend zu feiern, hat sich das CoPlanner-Team zu diesem Anlass auf Schloss Kapfenstein in der wunderschönen Süd-Steiermark zusammengefunden. Gemeinsam wurden hier die Vergangenheit und die Zukunft des Unternehmens beleuchtet. 

Ende des Jahres wird die Jubiläums-Version CoPlanner 10 erscheinen und beschert dem intelligenten Controlling einen innovativen Schwung. Integrierte Planung aus der Cloud, zertifizierte legale Konsolidierung sowie künstliche Intelligenz (KI) sind aktuelle Themen und bereits Bestandteil unserer integrierten Softwarelösung. Optionale Standarderweiterungen, beispielsweise für Kostenrechnung, IFRS 16, Vertragsverwaltung oder Personalplanung ergänzen im Baukastensystem die vorhandene Lösung. 

 

CoPlanner Software und Consulting GmbH

CoPlanner, Spezialist in den Bereichen Business Intelligence und Corporate Performance Management inklusive KI-Algorithmen, entwickelt seit 1989 Software-Lösungen für Controlling und Unternehmenssteuerung in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden, ergänzt durch Beratung und Schulung in Controlling und Informationstechnologie. Immer das Ziel vor Augen: Unternehmer und Manager sollen die Unternehmensentwicklung stets im Blick haben und steuernd eingreifen können.