Die Erfahrung hat uns gelehrt

Planung ist vielfältig

Vor mehr als 25 Jahren wurde das Unternehmen CoPlanner gegründet. Gleich am Beginn lag der Fokus auf der Entwicklung einer Planungslösung mit dem gleichen Namen. Geprägt von der universitären Ausbildung für Rechnungswesen, Controlling und EDV sowie einer 10-jährigen Tätigkeit in einem französisch-britischen Rohstoffkonzern mit der kaufmännischen Gesamtverantwortung für das Finanzmanagement sollten die umfangreichen Planungs- und Budgetierungserfahrungen von Dr. Walter Frühwirt umgesetzt werden. Zunächst noch auf der Basis von Microsoft Excel entstand die erste Anwendung einer „Integrierten Planungslösung“. Sie sollte vier Jahre später im Buchhandel erscheinen.

25 Jahre CoPlanner

Microsoft Excel war Ende der 80er Jahre revolutionär und hat andere Tabellenkalkulationsprogramme wie Open Access (als Gesamtpaket inkl. Datenbanksystem), Multiplan, Lotus 1-2-3, Peach-Calc usw. abgelöst. Mitte der 90er Jahre wurde die Plattform gewechselt und die Applikation auf eine reine OLAP-Datenbank (TM1) gehoben. Viele und große Projekte waren die Folge. 2002 erfolgte erneut ein Plattformwechsel, um den sich rasch ändernden Marktanforderungen gerecht zu werden. Mit ständig steigender Datenmenge in Kundenprojekten konfrontiert haben wir uns für die Kombination von relationaler und analytischer (OLAP) Datenbank entschieden. CoPlanner auf der MS Business Intelligence Suite war geboren.

Eine 25-jährige Retrospektive bringt interessante Markttrends zutage. Während bis zur Mitte der 90er Jahre Softwarelösungen mit vordefinierten Planungsstandards gesucht wurden, somit die Entscheidungskompetenz vom Fachbereich Controlling zu tragen war, so war es in den Jahren danach die IT-Abteilung, die die rasant wachsende Technologie durch vielfältige Zukäufe von Tools aller Art zu managen versuchte. Reporting Lösungen, Analyse-Tools, originäre Planungs-Ansätze, ETL-Unterstützungen usw. wurden am Markt wie wild analysiert und in die IT- Landschaften zu integrieren versucht. 

Neuerdings haben sich die Abteilungsfronten wieder kalmiert und man ist bestrebt die Software-Auswahl gemeinsam zu treffen. In fast allen Entscheidungsprozessen sitzen Fachbereichs- und IT-Verantwortliche wieder an einem Tisch. Was hat sich im Vergleich zu den Vorjahren tatsächlich verändert?

Wir erkennen, dass Fachbereichs- und IT-Standards wichtig sind und die Basis für jede Entscheidung bilden. Der Schwerpunkt einer neuen Anwendung liegt aber in der Software-Anpassung. Das flexible und zeitlich nahe Customizing dominiert den Entscheidungsprozess. Gegenwärtige BI-Lösungen müssen fit und knetbar für betriebswirtschaftliche und informationstechnologische Anpassungen sein. Um diesen Wunsch erfüllen zu können, bedarf es einer umfassenden Erhebung des Anforderungsprofiles, sowohl für die Kaufentscheidung wie auch für die nachfolgende Implementierung. Diese unternehmerische Hausaufgabe wird sehr oft vernachlässigt. Die Meinung alle Anforderungen ohnehin im Kopf aber nicht auf Papier zu haben und entscheidungserleichternde Informationen aus „Hersteller-Auditions“ zu gewinnen, kann jedes Projekt rasch zum Scheitern bringen.

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