WENN MONATE NICHT AUSREICHEN

PLANUNG AUF WOCHENBASIS BEI DER TKV GMBH

ST. TKV

TKV GMBH

Eckdaten

BRANCHE: VERWERTUNG & PRODUKTION
MITARBEITER: 220 STANDORTE:
GABERSDORF (ST), REGAU (OÖ), UNTERFRAUENHAID (B)
UMSATZ: € 55 MIO.

Herausforderungen

Die Tierkörperverwertung, ein Unternehmen der VIVATIS Holding AG, verfolgt mit drei österreichischen Standorten den Zweck der Entsorgung, Aufbereitung und Verwertung tierischer Nebenprodukte, die nicht als Nahrungsmittel verwendet werden. Im Rahmen eines komplexen, aus unzähligen Teilprozessen bestehenden Produktionsprozesses, werden etwa 300.000 Jahrestonnen tierischer Rohwaren zu Fertigprodukten verarbeitet. Diesen komplexen Planungsprozess gilt es abzubilden und eine effiziente, standortübergreifende Produktions-, Absatz-, Kosten und Personalplanung zu realisieren.

Ergebnisse

Um die Fertigproduktplanung möglichst effizient zu gestalten, werden die entsprechenden Daten auf Jahresbasis ermittelt. Die Verteilung auf die Planmonate bzw. -tage erfolgt aufgrund der hinterlegten Saisonverteilung. Dafür werden im ersten Schritt automatisiert alle Arbeitstage ermittelt und danach die prozentuelle Verteilung der Gesamtmenge auf die Produktionstage aus dem IST errechnet. Diese Saisonverteilung wird als Richtwert übernommen und kann im späteren Prozess adaptiert werden. Das BI-Tool bildet somit die einzelnen Verarbeitungsschritte des hochkomplexen Produktionsprozesses vollständig und individuell ab. Das umfassende Reportingmodul ermöglicht ein tagesaktuelles und standortübergreifendes Berichtswesen. Das integrierte Data Warehouse kombiniert Daten aus dem Planungsmodell und realisiert auf Knopfdruck tagesaktuelle Soll-Ist- Vergleiche. Eine individuelle Darstellung der Produktions- und Vertriebsdaten je Unternehmen und Woche verschafft den Verantwortlichen einen schnellen Überblick.

Lessons learned

Der komplexe Produktionsplanungsprozess beginnt bei den entsorgten tierischen Nebenprodukten (Rohwaren), welche in unterschiedlichen Mengenkomponenten verarbeitet und in weiterer Folge zu handelsüblichen Fertigprodukten für diverse Absatzmärkte (Heimtiernahrung, Düngemittel, chemische Industrie) – einer Rezepturenplanung ähnlich – aufbereitet werden. Ein Spezifikum dabei ist der Erlösaspekt durch die Rohwarenentsorgung. Hierbei kommt es durch unterschiedliche Wertigkeiten der Rohware (seit BSE im Jahr 2001 werden drei Risikoklassen unterschieden) zu Entsorgungserlösen sowie auch zu Zukaufskosten. Gleiches gilt auch für die Absatzseite, hier können ebenso neben Erlösen auch Entsorgungskosten für Fertigprodukte entstehen. Die Abbildung dieser bidirektionalen Zahlungsströme war eine weitere Herausforderung an die BI-Lösung.

FÜR UNS HAT SICH DURCH DIE COPLANNER- IMPLEMENTIERUNG DER GESAMTE PLANUNGSPROZESS DEUTLICH VERBESSERT UND DER ZEITAUFWAND ERHEBLICH VERRINGERT.

Sämtliche unternehmensindividuelle Spezifikationen wie unsere saisonalen Schwankungen oder die bidirektionalen Zahlungsströme konnten im CoPlanner abgebildet und somit in den Planungsprozess integriert werden. Dadurch sparen wir uns wertvolle Zeit und Ressourcen.

DI (FH) JOSEF RUPP - LEITER CONTROLLING

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